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Unser Gehirn ist auf Geschichten gepolt...

Ich bin mir sicher, viele von Euch kennen das Heider & Simmler Experiment von 1944. Eine kleine Gruppe von Menschen wurde ein Trickfilm (s.u.) gezeigt und gebeten, zu beschreiben, was sie sehen. Nur ein(e) Beftragte(r) beschrieb geometrische Figuren, die sich auf dem Bild bewegten (in mehr Details). Alle anderen erfanden verschiedene Geschichten für das, was sie sahen. Und die waren sehr kunstvoll. Viele sagten, dass die beiden Dreiecke zwei Männer seien, die sich wegen eines Mädchens oder einer Frau (Kreis) stritten.


Als sie gebeten wurden, das große Dreieck zu charakterisieren, gaben 97% Attribute an, wie: "Aggressiv, kriegerisch, gemein, wütend, schlecht gelaunt, Tyrann, Schurke, seine Größe ausnutzend, auf kleine Menschen herumhacken, dominierend, Macht-liebend, besitzergreifend" etc.


Teste es selbst! Welche Geschichte findest Du in dem Film? 🎬


Meine Lektion daraus ist: Wenn wir nicht genug Kontext liefern, dann wird das Publikum die Lücken mit der eigenen Vorstellungskraft füllen. Liefere selbst die Geschichte, sodass Du nicht mit n Interpretationen endest, von einer Story, die nie erzählt wurde. Steuer das Narrativ und erzähl Deine Geschichte!


Was ist Deine?



Video Source: YouTube



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